Wahlen im neuen Ortsbeirat
Die konstituierende Sitzung des Ortsbeirats Mitte im Rathaus war sehr
gut vorbereitet und verlief daher sehr harmonisch. Für Maria
Seibert-Gölz war die Begrüßung nach fünf Jahren als Ortsvorsteherin
ihre letzte Handlung in diesem Amt. Sie dankte den wiedergewählten und
den ausgeschiedenen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit und
begrüßte Guido Haas und Uwe Jöckel (Grüne), Andrej Bothe (SPD) sowie
Reinhard Bauerschmitz und Melanie Mantwill (CDU) als erstmals in den
Ortsbeirat Gewählte.
Das Ergebnis der Wahlen war sehr gut vorbereitet: der bisherige
Stellvertreter Roland Presber von der SPD wurde gegen die Stimme der
Linken zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Zu seinen Stellvertretern
wählten die Ortsbeiratsmitglieder Manfred Laubmeyer von der CDU und
Guido Haas von den Grünen.
Wie Ortsvorsteher Presber erhielten seine Stellvertreter Laubmeyer und
Haas sowie Schriftführer Reinhard Stisch jeweils 14 Ja-Stimmen. Christa
Greven von der FDP erhielt als stellvertretende Schriftführerin alle 15
Stimmen wie die Linke zuvor angekündigt hat.

alle Mitglieder des neuen Ortsbeirates!

Stellvertreter Guido Haas - Ortsvorsteher Roland Presber - Stellvertreter Manfred Laubmeyer
Keine Umwelt-Zone für Wiesbaden!
Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat Mitte stellt sich entschieden
gegen die Einrichtung einer Umweltzone im Stadtbezirk: „Die aktuellen
Messwerte anderenorts zeigen, dass durch die Einrichtung von
Umweltzonen und Zufahrtsbeschränkungen für Pkws in Innenstädten keine
Veränderungen der Feinstaubbelastungen erzielt werden konnten. Gerade
aber Familien mit Kindern und ältere Menschen sind darauf angewiesen,
die Kernbereiche der Stadt gut mit dem Auto erreichen zu können.“
erläutert Roland Gölz, Fraktionssprecher im Ortsbeirat Mitte und
Vorsitzender des CDU-Stadtbezirksverbands. „Wir sprechen uns daher
entschieden gegen die Einrichtung einer Umwelt-Zone in unserem
Stadtbezirksverband und ganz Wiesbaden aus.“
Aktuelle Studien zeigen, dass etwa
ein Viertel der Feinstaubbelastung durch Kraftfahrzeuge erzeugt wird,
20 Prozent entfallen auf Gebäudeheizungen. Die CDU Mitte ist daher
der Ansicht, dass zunächst vor allem Energie einzusparen ist, um die
Energieeffizienz zu verbessern. Dies sollte vor allem über den Einsatz
erneuerbarer Energien als wirksamen Beitrag zum Klimaschutz erreicht
werden.
Forderung der Grünen ist purer
Aktionismus und geht in die falsche Richtung
„Wiesbaden liegt im landesweiten
Vergleich schon seit Jahren weit unter den Toleranzgrenzen und hat die
geringsten Grenzwert-Überschreitungen aller hessischen Städte – sogar
Gießen, Fulda, Kassel, Bebra und Wetzlar haben mehr Überschreitungen
als wir. Die Forderung der Grünen ist purer Aktionismus und geht in die
falsche Richtung – vor allem wenn man bedenkt welche immensen Kosten
bei der Einrichtung einer solchen Zone entstehen.“ so Gölz. Dies gehe
schlussendlich wieder zu Lasten des Wiesbadener Bürgers, der die
Einrichtung einer nicht wirk- samen Umwelt-Zone mit seinen
Steuergeldern im Endeffekt bezahlen müsse.
Drei negative Folgen – mehr
Bürokratie, mehr Einschränkungen und mehr Kosten
„Eine Umwelt-Zone für Wiesbadens
Stadtmitte hat lediglich drei negative Folgen: mehr Bürokratie, mehr
Einschränkungen und mehr Kosten. Das ist den Wiesbadenern schlicht
nicht zuzumuten“ so Roland Gölz abschließend.





